Der Sinn einer Domainregistrierung liegt in der Gewährleistung einer einfachen und möglichst permanenten Erreichbarkeit eines Teilnehmers im Internet (wie z.B. ein Webserver, der eine Webseite anbietet).
Üblicherweise ist eine Erreichbarkeit über die IP-Adresse eindeutig gegeben, doch die IP-Nummer ist nur schwer zu merken. Somit ist ein Zugriff über eine so genannte Domain, welche oft einem sprechenden Namen wie "www.meineDomain.de" entspricht, einfacher. Zudem ist die Bindung der Domain an die IP-Adresse dynamisch änderbar, wodurch beispielsweise ein Wechsel eines Servers durchführbar ist, ohne den Enduser damit zu belasten.
Domains werden bei einem Domain Name Registrar registriert, er stellt die Schnittstelle zwischen der Registry (z.B. DENIC) und dem Endkunden dar. Oft wird eine Domain jedoch über einen Dritten, meist einen Serviceprovider, registriert.
Die Registrierung selbst geschieht online, über eine eigene Anwendung oder herkömmliche Formulare. Zur erfolgreichen Registrierung müssen der gewünschte Domainname, der Name des Domaininhabers und eventueller Ansprechpartner sowie die dazu gehörigen Postanschriften angegeben werden.
Ob eine Domain noch verfügbar ist, kann über den WHOIS-Dienst festgestellt werden. Hier sieht man auch die angegeben Daten, u.a. zum Inhaber, den Ansprechpartnern, dem Registrar und den registrierten Nameservern.
Eine
Domainregistrierung ist immer zeitlich begrenzt. Man kauft also keine Domain, sondern mietet diese quasi an. Werden die Zahlungen und somit die "Miete" beendet, geht die Domain in die so genannte Redemption Grace Period über. Dabei handelt es sich um eine Art Parkzustand, der 30 Tage andauert und dem registrierten Inhaber (und nur diesem) die Möglichkeit bietet, die Domain zu reaktivieren. Bleibt die Reaktivierung aus, wird die Domain in den Zustand Pending Delete überführt, bevor sie endgültig gelöscht ist. Der Pending Delete kann ebenfalls 5 Tage bestehen bleiben.
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